Nächster Halt | Auf die Fresse? - Angst in Bus und Bahn
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Viele Menschen fühlen sich in Bus und Bahn nicht mehr sicher. Die "ARD Story" fragt, wie es um die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr steht und was nötig ist, damit Fahrgäste sowie Fahrerinnen und Fahrer sich wieder geschützt fühlen.
Die Doku begleitet Beschäftigte und Fahrgäste im Nahverkehr und zeigt, wie sie mit Gewalt, Bedrohungen und Angst umgehen. Fahrerinnen und Fahrer der Rheinbahn in Düsseldorf berichten von Beleidigungen, Bedrohungen und Übergriffen. "Wenn Männer aggressiv und laut werden, hat man immer ein mulmiges Gefühl", sagt Straßenbahnfahrerin Sabine Weigle.
Die Rheinbahn reagiert mit neuen Sicherheitskonzepten. Dazu gehören KI-gestützte Kameras, Bodycams und zusätzliche Sicherheitskräfte. "Ich möchte, dass die Menschen - sowohl die Fahrgäste als auch die Mitarbeiter - spüren, dass wir ihre Ängste und Sorgen ernst nehmen, handeln und dass wir darauf einzahlen wollen, jeden Tag besser zu werden", sagt Vorstandsvorsitzende Anette Grabbe.
Die Doku nimmt auch die Perspektive der Fahrgäste in den Blick und fragt nach den Möglichkeiten und Grenzen von Zivilcourage. Ein Dresdener Fahrgast berichtet, wie er in einen Streit in der Bahn verwickelt war: "Da haben die Leute weggeguckt. Ich würde sagen aus Angst. Aus Angst nicht
zu wissen, was vielleicht als nächstes passiert".
"Nächster Halt: Auf die Fresse? Angst in Bus und Bahn" sucht Antworten auf die Frage, wie der öffentliche Nahverkehr wieder ein sicherer Ort für alle werden kann.